Alle Artikel der Kategorie ‘Tagebuch

Über das Wahre in der Gärtnerei

Ein Gärtner könnte folgendes sagen:  “Natur ist unser Gegenüber und wir sollten ihr mit Freude begegnen, damit  sie uns  als hegendes Gegenüber erfährt und als ihren Sinn.” Sollte ein Gärtner  tatsächlich einmal soviel sagen und denken, dann handelte es sich bei einem solchen wahrscheinlich um einen magisch-hyperrealistischen Gärtner, für den der Garten etwas darstellt, mit […]

Körperintelligenz- und Abtötung derselben

Was ist der Unterschied zwischen einem Schwamm und einem Menschen? Der Schwamm saugt alles um sich her auf und der Mensch nur das Schöne! Und ist der Mensch Schwamm,  kriegt er oftmals Tableten, um sich selbst und  andere mit Psychopharmaka auszublenden. Was heißt Glück und Leben unter den Schwämmen (Schwammmenschen) im 21. Jahrhundert? – sei […]

Wiener Festwochen/Ryoji Ikeda

Der Multimediakünstler Ryoji Ikeda erschafft mit seiner immersiven Installation in Halle E das Nichts unserer Zeit. Die Halle E ist im Museumsquartier. Für einen Westmenschen mag diese Instellation das Abbild seines Lebens sein, ich hatte zwei Gedanken zu dieser Installation. “Da ist jeder Fußnagel interessanter  als diese Performance im MQ” Diese Performance hat keinen Boden […]

Anfang des Universums

Ich bin begeistert, die rechte Gehirnhälfte tut weh. Irgendwie drückt sie von innen nach außen. Ist sie vielleicht kurz vor der Explosion? Ist dieser Teil meies Hirnes eine Explosionsbox? Mit lauter Geschenken darin!  

Experiment li., re. mit Augen

Sonnenbrille ohne Gläser benützt. Rechte Seite mit einem Taschentuch verschlossen. Langes Sehen mit dem linken Auge zeigt früher oder später einen flimmernden Schatten in Punkten. Ich gehe davon aus, dass dieser Schatten das rechte Auge ist, das nichts sieht. An dieser Stelle überlappt sich wahrscheinlich das rechte Auge mit dem Linken. Mit der linken Seite […]

Freitag

Im Gefühl höchster Freiheit, passieren in mir Empfindungen, die absurder nicht sein können – und doch sind sie immanent: Da denk ich mir “Jetzt könnte ich mir getrost das Leben nehmen.” Grundsätzlich kann ich mir das ja sagen, meine Kinder sind groß und ich ledig jeder Verantwortung. Am Wochenende fahre ich zu Freunden in die […]